Phytotherapie

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen

In der Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde werden Pflanzenbestandteile oder aus diesen erzeugte Fertigpräparate (Phytotherapeutika) verwendet, um Krankheiten oder Befindlichkeitsstörungen auf natürliche Art und Weise zu behandeln.

 

Die Phytotherapie entstammt der Naturheilkunde und bildet den Ursprung der Medizinsysteme nahezu aller Kulturen auf der Welt (z.B.: traditionell europäische Medizin, traditionell chinesische Medizin (TCM), Hildegard von Bingen, Pfarrer Sebastian Kneipp). Die Pflanzen und ihre Wirkstoffe dienten den schulmedizinischen Arzneien als Vorbild. So ist Aspirin bspw. ein synthetischer Ersatzstoff für die pflanzliche Kombination von Weidenrinde und Mädesüß. Im Gegensatz zu synthetisch hergestellten Arzneien zeigen Phytotherapeutika allerdings nahezu keine unerwünschten Nebenwirkungen.

 

Neben Fertigpräparaten, die aus den einzelnen Bestandteilen der Heilpflanzen gewonnen wurden, (Phytotherapeutika) kommen in der Phytotherapie vor allem Tees, Salben und Öle, Umschläge und Auflagen zum Einsatz.

 

Anwendungsgebiete

 

Die Phytotherapie findet in der Therapapie nahezu aller Beschwerdebild ihren Platz. Angefangen bei Erkältungssymptomen, Verdauungsstörungen bis hin zur Begleittherapie von Diabetes und Tumorerkrankungen. Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.

 

 

Sonnenhut, Echinacea

Ich bin auch heute noch verblüfft, welche Heilkraft in einer gut zusammengestellten Teemischung steckt. Die Pflanzenwelt bietet uns Menschen mit Hilfe der Phytotherapie ein excellentes Handwerkszeug, um allen Erkrankungen adäquad zu begegnen.

Sebastian Runkwitz

Heilpraktiker & psychologischer Berater